Naturerlebnis rund um die Jöchelspitze:


Vom schönen Ort Bach erreichen Sie den Benglerwald, wo die Talstation der Lechtaler Bergbahn liegt, bequem mit den stündlich verkehrenden Bussen oder Ihrem eigenen PKW in etwa 10 Minuten.

Mit der Lechtaler Bergbahn genießen Sie dann den Anstieg über 600 Höhenmeter in ca. 15 Minuten oder zu Fuß in ca. 1 1/2 Stunden.
Unser Haus liegt direkt an der Bergstation von wo Sie einen traumhaften Panoramablick über das obere Lechtal genießen können.
Unzählige Wandermöglichkeiten in verschiedensten Schwierigkeitsgraden bieten sich an.

Die wohl schönste Rundwanderung in den Allgäuer Alpen erstreckt sich von der Sonnalm (1800 m) in ca. 3 Stunden über den Lachenkopf und den Lechtaler Panoramaweg, der seinen Namen zu Recht trägt, zur Bernhardseck-Hütte und über den Alpenrosensteig in ca. 2 Stunden wieder retour (hier gibt es auch Abstiegmöglichkeiten über die Gibler Alm und das Kasermandel nach Elbigenalp oder über Klapf direkt zum Parkplatz der Lechtaler Bergbahn).

Weiters sind folgende Hütten sind von der Sonnalm erreichbar: Roßgumpenalm, Cafe Uta, Kemptner- und Hermann von Barth-Hütte (letztere zwei sind als Geheimtip zu verstehen - wenig begangene aber traumhaft schöne Wanderungen in beeindruckender Landschaftskulisse).

E-5-Variante: An unserem Haus führt auch eine beliebte E-5 Variante vorbei.
Kemtner Hütte - Krottenkopf - Jöchelspitze - Madau - Memminger Hütte.

Für Gipfelstürmer gibt es natürlich auch verschiedenste Möglichkeiten:
Jöchelspitze (2226)), Rothornspitze (2392m), Strahlkopf (2361) und der grosse Krottenkopf (2657) um nur einige zu nennen.



Großes Bild (150kB)

Zum botanischen Lehrpfad:


Das Gebiet um die 2.226 Meter hohe Jöchelspitze ist geologisch von besonderer Beschaffenheit.
Obwohl mitten im Kalkgebirge gelegen, prägen auch Lehm-, Mergel- und Schieferschichten markant das Landschaftsbild und die allgemeine Flora. Vorzügliches zusammenwirken maßgeblicher Umweltfaktoren, sowie die sonnige Lage der bewachsenen Flächen und die warmen Regen aus den maritimen Luftmassen, bilden die Voraussetzung zu einem außergewöhnlichen Pflanzenkleid.

Wahrlich ein botanischer Wundergarten, in dem unzählige prachtvolle Blütenpflanzen den Berg in allen Höhenstufen märchenhaft schön schmücken und damit gleichzeitig eindrucksvoll den Formenreichtum repräsentieren. Am einfachsten erreichbar, mit oder ohne Fahrzeug ist dieser herrliche Bereich von der Pfarrkirche ausgehend, über ein asphaltiertes Sträßchen, das zunächst in westlicher Richtung am Lech aufwärts, dann vorbei am Weiler Kraichen, zur terrassenförmigen Hangstufe, auf der sich die Talstation der Jöchelspitzbahn befindet, führt. Die Wiesen dieser Vorstufe bilden auch schon den Anfang dieses Bereiches wunderbarer Schönehit.

Ganze Teppiche farbenfroher Wiesenblumen gestalten den bezaubernden Schmuckgürtel am Rande des aufsteigenden Bergwaldes vielfarbig bunt. Zur allgemeinen Information und möglichen Entscheidungshilfe, ob der weitere Aufstieg zur Bergstation auf dem Forstweg bewältigt, oder mittels der bequemen Sesselbahn erfolgen soll, dient eine großformatige Überischtstafel bei der Talstation.

 


In weiterer Folge und zunehmender Höhe zeigen die Lichtungen des montanen Bergwaldes wie Blumenfenster den grenzenlosen Übergang von den Wiesenblumen zu den Alpenblumen.

So lassen z.B. Bergglockenblumen, Eisenhut, Großer Fingerhut und verschiedene Knabenkräuter bereits den zu erwartenden Blumenreichtum erahnen. Die ganze Pracht und Herrlichkeit entfaltet sich dann fast schlagartig in den Wiesen der subalpinen Stufe, über den oberen Waldgrenze.


Stattlicher Gelber-Enzian, hochstengeliges Kreuzkraut, leuchtend blaue Glockenblumen, gesellig angehäufte Trollblumen, hoch aufragender Weißer Germer und Inseln das bunte Blütekleid.

Nur wenig höher, an aussichtreichem Standort, liegt harmonisch in die Umgebung eingefügt die Bergstation, das erste Etappenziel. Noch bevor der nächste Wanderabschnitt angetreten wird, ist eine weitere Orientierung durch unübersehbar angebrachte Informationstafel bei der Bergstation zu empfehlen, sowie die Gelegenheit zur Erfrischung in der angrenzenden Gaststätte wahrzunehmen und der phantastischen Ausblick über das lieblich gelegene Lechtal und die dahinter großartig aufragende Gipfelregion der Lecchtaler Alpen zu genießen.

Der Weiterweg führt sodann leicht ansteigend, in nördlicher Richtung, mitten durch das eigentliche Reich der Alpenblumen, auf den Lachenkopf, eine dem Gipfel vorgelagerte, hügelige Erhebung. In diesem Abschnitt erfährt der ohnehin falbehafte Blumenreichtum eine merkliche Steigerung. Wohin der Blick auch schweift, treten Alpenblumen wohlgefällig in Erscheinung. Darunter das Einblütige Ferkelkraut, Rindsaugen, Margeriten, der zartblaue Storchschnabel, Wundklee, die stolzen Kerzen des Blauen Eisenhutes und vor allem weiße Alpen-Anemonen, die sich offensichtlich vom übrigen Blütenmeer abheben.

Aber auch damit ist die bewundernswerte Blütenpracht längst nicht erschöpft, denn im Bereich der Gipfelregion erfährt diese außergewöhnliche botanische Attraktion erst ihre Krönung. Matten, Hänge und Felsaufbauten zieren hochwertige Alpenblumen vielfältiger Formen und Farben. Exotisch anmutende Türkenbundlilien, reizvolle Pelzanemonen, prächtige Exemplare der Berghauswurz, beachtliche Bestände der Schwefelgelben Anemone, gesellig auftretender Allermannesharnisch, majestätische Straußglockenblumen und entzückende Steinnelken, sind nur einige der blühenden Kostbarkeiten, die auf dieser alpinen Höhenstufe die Blumenwelt repräsentieren. Nach dem Erreichen des breiten bewachsenen Grates schwenkt der Wandersteig in nordwestliche Richtung und zieht, weiterhin gesäumt von blühenden Geschöpfen, zügig zum Gipfel der Jöchelspitze hinauf. Bis zu diesem expinierten Punkt gestalten botanische Sehenswürdigkeiten den Aufstieg überaus abwechslungreich und interessant. Schließlich ladet noch der Zielpunkt zu erholsamer Rast und gewährt einen atemberaubenden Rundblick auf die grandiose Bergszenerie der umliegenden Allgäuer- und Lechtaler Alpen. Die Rückkehr zur Bergstation erfolgt sodann wieder auf dem beschriebenen Steig, wobei nun die blühenden Besonderheiten vorteilhaft in umgekehrter Reihenfolge und aus anderer Perspektive zu erblicken sind. An der Bergstation ist dann neuerlich zu entscheiden, ob der Abstieg zur Talstation auf dem Forstweg, oder ob die Sesselbahn hierzu benützt werden soll.